Burgen und Schlösser-Castles and Chateaux-Forteresses et Châteaux
Burgen und Schlösser
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Schloss Burgfarrnbach
Burgfarrnbach ist noch heute als typischer fränkischer Herrschaftsort zu erkennen: das Zentrum um die Würzburger Straße mit meist giebelständigen Wohn- und Bauernhäusern, der von der Johanniskirche gekrönte Kirchberg und das Schlossareal. Der Name kommt von dem altdeutschen Wort „Farren“ für Ochse – Burgfarrnbach heißt also genau genommen „Burgochsenbach“. Im Namen des heutigen Fürther Stadtteils wird bereits auf eine Burg am Farrnbach hingewiesen. In Burgfarrnbach gab es sogar zwei Adelssitze, einen im Bereich der katholischen Marienkirche und ein Wasserschloss im heutigen Schlosspark. Dort saßen zumeist Nürnberger Patrizier als Herren. 1675, als der schlesische Freiherr Carl Franz Pückler Anna Cordula von Kresser, die Erbtochter des damaligen Wasserschlossbesitzers heiratete, gelangte das Schloss in Besitz der Familie Pückler-Limpurg.
Tucherschloss
Tucherschloss mit schöner Außenanlage
Das Tucherschloss wurde als Stadtschloss der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher im Jahre 1544 errichtet. Die Tucher haben seit Beginn des 14. Jahrhunderts am Regiment der Reichsstadt teilgenommen. Das Schloss gibt Einblicke in deren Leben und beherbergt prachtvolles Mobiliar, Tapisserien, feines Kunsthandwerk und herausragende Bildnisse. Der Hirsvogelsaal gilt als bedeutendster Renaissance-Innenraum nördlich der Alpen. Sonntags führt die Hausherrin „Katharina Tucher“ in Form einer kostümierten Schauspielerin durch Museum und Hirsvogelsaal.
Schloss Stein
Schloß Faber-Castell | Stein - Mit den romanisierenden Bögen und Säulen, Rund- und Ecktürmen ist die Außenfassade mittelalterlich anmutend. Im Innern wechseln auf beeindruckend vielfältige Weise Stilepochen von Romanik, Gotik, Renaissance, über Empire und Klassizismus bis hin zur damals modernsten, dem Jugendstil.
Ein Rundgang durch das Graf von Faber-Castell’sche Schloss, das in den letzten Jahren aufwändig restauriert wurde, macht die Liaison aus industriellem Fortschrittsgeist und den traditionellen Werten des deutschen Hochadels erlebbar. Die erneuerte Ausstellung gibt Zeugnis über die Familien- und Firmenhistorie von „250 Jahren Faber-Castell“.
Museum Alte Mine
GUT WOLFGANGSHOF
1902 wurde das Gut Wolfgangshof in Anwanden eingeweiht. Benannt nach dem erstgeborenen Sohn von Gräfin Ottilie und Graf Alexander von Faber-Castell steht das gesamte Areal des charmanten Jugendstil-Anwesens heute für großzügige Firmenevents zu Verfügung. Nur 12 km von Nürnberg entfernt in idyllischer Alleinlage bietet das rustikale Ambiente eine attraktive Kulisse für mannigfaltige Arten von Veranstaltungen mit mehreren 100 Personen. Die weitläufige Tenne mit sichbarer Holzkonstruktion, der ehemalige Rinderstall mit gusseisernen Säulen und die halboffene Maschinenhalle bieten zusammen ca. 1500 m² überdachter Veranstaltungflächen. Ein Cateringraum ist vorhanden.
Neunhof
Bereits 1612 ist der Baubeginn des Schlosses in Neunhof bezeugt. Im Jahre 1660 ging der Besitz in die Nürnberger Patrizierfamilie von Welser über.
Das inzwischen eingestellte und im Dreißigjährigen Krieg abgebrannte Bauwerk wurde 1688 nach ursprünglichen Plänen neu errichtet. Die Stuckaturarbeiten im Innern führte der aus Graubünden stammende Künstler Donatus Polli aus. Das Schloss ist heute im Besitz der Welserschen Familienstiftung.
Schloss Kornburg
Weit zurück geht die Geschichte Kornburgs, bereits 1265 wurde Cunradus von Churnburg in einem Kaufbrief des Nürnberger Burggrafen erwähnt. 1347 bestätigte Kaiser Karl IV dem Heinrich von Kornburg den Lehenbesitz. Die Herren von Kornburg hatten den Kirchenschatz von Wendelstein, das Fischrecht in der Schwarzach sowie Wald und Berg des Kornberges inne.
Nürnberger Burg
Nürnberg, 1050 als Königsgut erstmals urkundlich belegt, war in der Zeit der salischen und staufischen Könige und Kaiser ein wichtiger Stützpunkt ihrer Reichs- und Hausmachtpolitik. Burg und Ort bildeten einen bevorzugten Aufenthaltsort der umherreisenden Herrscher, die hier Hoftage und Reichsversammlungen abhielten.
Doppelkapelle (Kaiserkapelle)
Dafür errichteten die Staufer auf dem Burgfelsen – über älteren Bauten – eine ausgedehnte Pfalzanlage, die noch heute das Erscheinungsbild der Kaiserburg prägt.
Burg Cadolzburg
1157 wird die Cadolzburg erstmals als Burg der Abenberger Rangaugrafen erwähnt. Die Burgkapelle im inneren Hof reicht wohl bis in diese Frühzeit zurück. In der Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der hohenzollerschen Burggrafen zu Nürnberg und wurde in repräsentativer Weise ausgebaut. Als die Hohenzollern in Konflikt mit der Stadt Nürnberg gerieten, machten sie die Cadolzburg im 14./15. Jahrhundert zum Zentrum ihrer Herrschaft in Franken. Nach dem Auszug der Hofhaltung blieb die Burg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ein wichtiges Verwaltungszentrum des Markgraftums Brandenburg-Ansbach.
Die auf einer steilen Felsnase gelegene Hauptburg besitzt eine imposante Ringmauer, die wie Haupttor und Saalbau ("Neues Schloss") aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die Wohnbauten wurden in der Spätgotik repräsentativ ausgebaut. Vorgelagert ist eine geräumige Vorburg, in der zunächst die Höfe der Burgmannen und in der Renaissance ein Garten angelegt wurde. Vor den Toren der Burg liegt die zugehörige Marktsiedlung, die ihren "altfränkischen" Eindruck bewahrt hat. Bei Kriegsende ging die Burg in Flammen auf und blieb jahrzehntelang in Trümmern liegen. Die Bayerische Schlösserverwaltung hat Burgfelsen und Bausubstanz in jahrelanger Arbeit gesichert.